Wir sind Stadtgespräch

Sonderausstellung Opelwerk

Eine Ausstellung rund um die Fabrik

Buchstäblich rund um das riesige Areal des Opelwerks im Modellformat dreht sich diese Sonderausstellung des Stadt- und Industriemuseums und dabei zugleich um das Thema Arbeit. Wie hat sie sich verändert, seit der Wandergeselle Adam Opel von seiner Reise aus Paris zurückkam? Vor etwa 150 Jahren erreichte die industrielle Revolution Rüsselsheim. Unablässig wandelten sich seitdem die Bedingungen, unter denen Nähmaschinen, Fahrräder, Autos und Konsumgüter in Friedenszeiten, aber auch Kriegsgerät für die Rüstung des nationalsozialistischen Deutschland entstanden. Während die Produktion enorm anstieg, wurde die Arbeit im Werk zunehmend „unsichtbar“. Die aktuelle Entwicklung beschreitet den Weg zur „schlanken Produktion“. Weitere Teile des raumgreifenden Werkes nutzt die „Fabrik auf Diät“ nicht mehr, so dass deren Umnutzung diskutiert wird. Aus dem historischen Zentrum der Automobilfabrik soll das neue Herz der Rüsselsheimer Innenstadt werden. Das Stadt- und Industriemuseum zeichnet in seiner Ausstellung die Entwicklung von der Werkstatt zur Fabrikstadt und schließlich zur „Neuen Fabrik“ nach.

Die Sonderausstellung ersetzt bis zur Neueröffnung des Südfügels die Abteilung zur Geschichte der Industrialisierung bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Öffnungszeiten: Di – Fr 9 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr, Sa und So 10 – 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 1,50 Euro und Kinder ab 6 Jahren 1 Euro (für das gesamte Museum).

< „In Deckung?“ – Sonntagsführung im Opel-Bunker  |  Sonderausstellung vom 4. bis 23. Dezember: >