Eintauchen statt abschreiben

Studientage

Maschinenleben
Studientag zur Industrialisierung

Das interaktiv gestaltete Programm für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II orientiert sich an den Anforderungen des Lehrplanes und macht die Geschichte der industriellen Arbeitswelt facettenreich erlebbar.
Die Ausbreitung von Maschinen veränderte den Alltag der Menschen tiefgreifend. Die Umbrüche erfassten Produktionsweisen und Produkte, die Ordnung der Arbeitswelt und den Aufbau der Gesellschaft. Die Technik selbst wandelte sich – und mit neuen Maschinen sahen sich Unternehmer und Arbeiter weiterem Wandel im Wirtschaften und Leben gegenüber.
Die Auseinandersetzung mit Dampf- und Werkzeugmaschinen legt die technikgeschichtliche Basis. Quellen zu Unternehmerbiographien und zur sozialen Frage beleuchten gesellschaftspolitische Fragen, andere machen industrielle Arbeitsbedingung deutlich. Die Auseinandersetzung mit künstlerischen Darstellungen der Arbeitswelt regt zur Bewertung der historischen Entwicklung mit Blick auf die Gegenwart an.
Nach einer Einführung und Anleitung durch bereitgestellte Materialien und Fragenkataloge übernimmt die Lehrkraft die Aufsicht während der zweistündigen Gruppenarbeit. Danach setzen die Forscherteams unter Anleitung eines Mitarbeiters bzw. einer Mitarbeiterin des museumspädagogischen Dienstes anhand ausgewählter Objekte in der Ausstellung des Stadt- und Industriemuseums ihre Arbeitsergebnisse in eine Präsentation um. Während der anschließenden Führung stellen die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse vor und bringen ihre Kenntnisse in die Diskussion ein.

Dauer: 4 Stunden
Kosten inkl. Eintritt: 100,00 Euro
Anmeldung mindestens zwei Wochen im Voraus unter 06142 83-2950





“Total Global!”
Studientag zu Arbeit und Wirtschaft im internationalen Zusammenhang
vom 18. bis zum 21. Jahrhundert für Sekundarstufe II

Globale Vernetzung von Produktion und die Entgrenzung von Warenströmen hat es immer schon gegeben, jedoch deren Qualität verändert sich. An konkreten Beispielen, von den Anfängen des deutschen Merkantilismus mit seinen Manufakturbetrieben über verschiedene Werbemaßnahmen zur Einführung neuer Produkte wie des Kaffees oder der Förderung des Konsums bis zu marktregulierenden Eingriffen des Staates und “Schlanker Produktion”, werden wirtschaftliche Entwicklungen greifbar gemacht. Von der Migration von Arbeitskräften bis zu supranationaler Finanzwirtschaft werden Zusammenhänge vom 18. bis zum 21. Jahrhundert anhand von vielfältigen ausgewählten Quellen etwa zu gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Aspekten, Unternehmerbiographien und künstlerischen Darstellungen erarbeitet.
Das interaktiv gestaltete Programm für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II orientiert sich an den Anforderungen des Lehrplanes und macht gesellschaftliche Veränderungsprozesse am Beginn der Moderne und ihre Auswirkungen auf unseren aktuellen Lebensalltag vielfältig erfahrbar.
Nach einer Einführung und Anleitung durch bereitgestellte Materialien und Fragenkataloge startet eine ca. zweistündige Gruppenarbeit. Danach setzen die Forscherteams unter Anleitung eines Mitarbeiters bzw. einer Mitarbeiterin des museumspädagogischen Dienstes anhand ausgewählter Objekte in der Ausstellung des Stadt-und Industriemuseums ihre Arbeitsergebnisse in eine Präsentation um.
Während der anschließenden Führung stellen die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse vor und bringen ihre Kenntnisse in die Diskussion ein.

Dauer: 4 Stunden
Kosten inkl. Eintritt: 100,00 Euro
Anmeldung mindestens zwei Wochen im Voraus unter 06142 83-2950





Was glaubst denn Du?
Studientag zu Geschichte und Alltag der Juden in Rüsselsheim

Jahrhunderte des Miteinanders der Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimer christlichen und jüdischen Glaubens gingen der Verfolgung der israelitischen Gemeinde im Nationalsozialismus voraus. Welche Rolle spielten Juden in Gesellschaft und Wirtschaft der Stadt, wie sah ihr Alltag aus? Wie änderte sich ihre rechtliche Stellung und was geschah mit den Menschen und ihrer Synagoge in der Diktatur?
Der Studientag lädt Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 ein, auf Spurensuche zu gehen. Zunächst erarbeiten sich Kleingruppen in Ausstellung und Archiv Zugänge und Grundlagen an ausgewählten Quellen, Objekten und biographischen Beispielen. Unter Anleitung durch eine Kraft des Museumsteams werden die Ergebnisse im Rahmen eines Museumsrundgangs von den Teilnehmenden präsentiert.
Anschließend führt ein Rundgang durch die Stadt zu Orten jüdischen Lebens, dazu gehört auch ein Besuch der ehemaligen Synagoge an der Mainzer Straße.

Der Studientag kann im Rahmen der Fächer Religion, Ethik und Geschichte die Vielfalt religiösen Lebens vor Ort verdeutlichen und am historischen lokalen Beispiel Fragen der Toleranz in der freiheitlichen Demokratie anschaulich zur Diskussion stellen.

Dauer: 4 Stunden
Kosten inkl. Eintritt: 120,00 Euro
Anmeldung mindestens zwei Wochen im Voraus unter 06142 83-2950

Nach Maßgabe der dafür vorhandenen Mittel können die Kosten des Studientages von der „Stiftung Alte Synagoge“ übernommen werden.