illust_ratio Retrospektive

Ausstellungsrückblick

28. Mai bis 2. Juli
illust_ratio Retrospektive

Auf Einladung von Kultur123 Stadt Rüsselsheim und dem Kunstverein setzen sich seit 2006 Illustratorinnen und Illustratoren mit der Stadt künstlerisch auseinander. Schillernd war die Herangehensweise, einige arbeiteten am Computer, andere malten im altmeisterlichen Sinn. Manche setzten Fotografien oder Collagen ein, zeichneten mit Farbkreiden, Buntstiften oder der Feder. Auch das Medium Kurzfilm kam zum Einsatz. Schillernd auch das Ergebnis. Es entstand eine Bildergalerie der Ideen, vielfältig, heiter und hintersinnig, märchenhaft und dem klassischen Kanon ebenso verpflichtet, wie dem Experimentellen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kreuzen und vernetzen sich dabei mit einem Gestus von Leichtigkeit. Erstmals werden die entstandenen Arbeiten in einer umfassenden Schau ausgestellt und der Öffentlichkeit zusammenhängend zugänglich gemacht. Eine Aufforderung an die Besucher, diese Blicke und Perspektiven zu nutzen, ihre Vorstellungskraft bei einem Gang durch die imaginäre Welt Rüsselsheim zu weiten.

Eine Ausstellung des Kunstvereins Rüsselsheim e.V. und Kultur 123 Stadt Rüsselsheim

Vernissage am Samstag, 27. Mai um 19 Uhr
Finissage am Sonntag, 2. Juli um 11 Uhr

31. März bis 7. Mai 2017
Rüsselsheim anders bauen

Über viele Wochen stand die Stadt Rüsselsheim im Mittelpunkt eines Museums-Workshops. Unter der Leitung der Künstler Werner Neuwirth und Rüdiger Steiner beschäftigten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem Kreis der Werkstätten für Behinderte Rhein-Main e.V. intensiv mit der Stadt, in der sie wohnen und arbeiten. Was gefällt ihnen an Rüsselsheim? Wie erleben sie die Stadt? Was interessiert sie, aber auch: Was könnte schöner sein? Anhand dieser Fragen setzte sich die Ausstellungsgruppe künstlerisch mit Rüsselsheim auseinander und schuf eine begehbare Skulptur mit einem ganz neuen Blick auf die Stadt. Entstanden ist ein bisher unbekanntes Rüsselsheim, gestaltet von besonderen Stadtplanerinnen und Stadtplanern.

Sonderausstellungsraum im UG Südflügel
Eintritt frei
Geöffnet zu den üblichen Museumsöffnungszeiten

Vernissage am Freitag, 31. März um 15 Uhr

10. September 2016 bis 8. Januar 2017
Mitmachausstellung An & Aus – Energie in Natur und Technik

In der Mitmachausstellung aus dem Heilbronner Science Center „experimenta“ lässt sich erforschen, wo überall Energie versteckt ist – im Essen, im Auto, in der Blume oder im Smartphone. Manchmal ist Energie schwer zu entdecken: Unablässig wechselt sie ihre Gestalt. Doch mit Pioniergeist und wachem Blick kommen ihr die Ausstellungsbesucher auf die Spur, und so entdecken schon Kinder ab acht Jahren ihre vielen Gesichter. Was ist Energie? Wo kommt sie her? Wer hat sie entdeckt? An rund 20 interaktiven Stationen können Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen Erstaunliches und Neues zu den Dingen, die uns Menschen und die Welt um uns herum antreiben, entdecken.

Eine Ausstellung des Science Center „experimenta“ Heilbronn

Projektpartner der Mitmachausstellung Energie sind die Stadtwerke Rüsselsheim.

Mit freundlicher Unterstützung aus Mitteln der kulturellen Bildung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst





9. Oktober bis 13. November 2016
illust_ratio 6: Line Hoven – Comiczeichnerin und Illustratorin

Im Rahmen der Kunstreihe illust_ratio präsentieren Kultur123 Stadt Rüsselsheim und der Kunstverein Rüsselsheim Arbeiten der Hamburger Zeichnerin Line Hoven.
Hoven, *1977, gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der neuen deutschen Comic-Generation. Ihre mehrfach ausgezeichneten Bilder und Bildgeschichten, die sie ebenso präzise wie pointiert aus Schabkarton herausarbeitet, erscheinen in Magazinen, Zeitungen und Verlagen. Gezeigt werden ihre neueren Arbeiten, sowie die Originale aus den Serien „Dudenbrooks“ und „Schmythologie“, die in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Jochen Schmidt entstanden.

Vernissage: Sa., 8.10.2016, 19 Uhr
Begrüßung: Oberbürgermeister Patrick Burkhardt
Zum Werk spricht Teresa Präauer.
Die Künstlerin ist anwesend.

Finissage:
13.11.2016 | 11 Uhr

Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim (Festung, Südflügel)
Der Eintritt ist frei

Kunst gewinnen:
Der Kunstverein verlost zur Ausstellung eine Originalzeichnung von Line Hoven und weitere Kunstpreise. Lose können für 3 Euro während der Vernissage und in der Ausstellung erworben werden. Die Auslosung und Preisübergabe finden während der Finissage statt.

www.illust-ratio.de
www.kunstvereinruesselsheim.de
www.linehoven.de

30. Juni bis 3. Juli 2016
Modelle für den “Kunstpfad Mainland”

78 Künstlerinnen, Künstler und Künstlerteams haben sich mit Ideenskizzen für die Teilnahme an der zweiten Phase des Wettbewerbs „Kunstpfad Mainvorland“ beworben und sich dabei auf kreative Art mit der Stadt Rüsselsheim am Main und dem Standort des Kunstpfads im Mainvorland auseinandergesetzt. Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten wurden schließlich von einer Auswahljury, die aus der Mitte des Hessischen Kunstbeirats gebildet wurde, zur Ausarbeitung von Modellen ihrer künstlerischen Vorhaben aufgefordert.

Diese zwölf Modelle sind von Donnerstag (30. Juni) bis einschließlich Sonntag (3. Juli) im Nordflügel des Stadt- und Industriemuseums zu sehen, bevor die Vergabejury entscheidet, welche der Modelle umgesetzt werden sollen. Vor Ort besteht bis zum 3. Juli die Möglichkeit, der Vergabejury schriftlich eine Nachricht zu den Modellen zu hinterlassen.

13. März bis 10. April 2016
Anonyme Zeichner – Ein internationales Ausstellungsprojekt –

Im Rahmen der Ausstellung werden rund 700 internationale Zeichnungen gezeigt, deren UrheberInnen zunächst anonym bleiben. Jeder Ausstellung geht ein offener Aufruf zur Teilnahme voraus. Es gibt darin keine inhaltlichen Vorgaben. Geschlecht, Alter, Biographie und Herkunft der ZeichnerInnen spielen bei der Auswahl für die Ausstellungen keine Rolle: Die Auswahl erfolgt anonym. Die Namen der UrheberInnen sind zunächst ohne Bedeutung. Alle ausgestellten Zeichnungen werden zu einem symbolischen Einheitspreis von jeweils 200 Euro verkauft.

Die Anonymität der ZeichnerInnen kann nur durch einen Verkauf aufgehoben werden. Danach verschwindet die Zeichnung von der Ausstellungswand und der Name des Künstlers bzw. der Künstlerin wird in die entstehende Leerstelle geschrieben. ANONYME ZEICHNER ist sowohl Konzeptkunst, als auch eine kollektive Installation: Im Rahmen der Ausstellungen werden viele einzelne Arbeiten zu einem kollektiven Gesamtkunstwerk. Die Zeichnungen der beteiligten KünstlerIinnen werden Teil einer großen Installation, in der es keine Hierarchien gibt.

Die üblichen Regeln des Kunstmarkts werden ad absurdum geführt: Wie verändert sich das eigene Urteil, wenn man nichts über die Namen, das Geschlecht, das Alter und die Herkunft der KünstlerInnen weiß? Wie entwickelt man selbst eine Definition von Wert wenn die Preise einheitlich sind? Was ist eine gute Zeichnung? Wo ist die Grenze zwischen Kunst und Nichtkunst? ANONYME ZEICHNER wirkt als Manifest gegen Vereinzelung, Konkurrenz und Monokultur auf dem Kunstmarkt und ist gleichzeitig eine Hommage an die Vielfältigkeit des Mediums der Zeichnung.

Die Ausstellung wurde bereits in Berlin, Braunschweig und Rom (2015) gezeigt.

Vernissage: 12. 3. 2016, 19 Uhr

www.anonyme-zeichner.de

Eine Ausstellung des Kunstvereins Rüsselsheim e.V.

22. November 2015 bis 17. Januar 2016
Frank Kunert – Wunderland/Fotografien

In den Fotografien von Frank Kunert (*1963 in Frankfurt / Main) geht es seltsam zu. Die Ambivalenz zwischen Tragik und Humor reizt den Künstler immer wieder aufs Neue und durchzieht seine surreal anmutenden Bildwelten in unerschöpflicher Vielfalt. Melancholie und schräger Witz liegen in diesem Wunderland der Absurditäten nah beieinander.

Vernissage: Sa., 21.11.15, 19 Uhr.
Der Künstler im Gespräch über seine Arbeiten

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25. April 2015 bis 31. Januar 2016
Eine Reise durch Raum und Zahl – Mathematik zum Mitmachen, Staunen, Entdecken und Weiterdenken

In Mathematik steckt jede Menge Leben und im Leben jede Menge Mathematik. Mathematik durchzieht alle Bereiche unseres Daseins – heute genauso wie in der gesamten Geschichte der Menschheit. Die Ausstellung führt auf unterhaltsame Weise in die Welt der Mathematik ein.

An über 60 Exponaten kann geschätzt, geknobelt und experimentiert werden. Und wer bisher dachte, Mathe sei langweilig und lebensfern, der wird hier eines Besseren belehrt. Die Ausstellung zeigt, dass diese Wissenschaft keine trockene Materie ist, sondern eine faszinierende Welt erschließt.

Für wen ist die Ausstellung gedacht? Sie ist generell für alle Menschen interessant, die mehr über Mathematik erfahren möchten und die Spaß am Experimentieren haben. Sie motiviert dazu, sich mit mathematischen Fragestellungen auseinander zu setzen. Geeignet ist sie für Kinder ab der dritten Klasse, Jugendliche und Erwachsene. Darüber hinaus kann sie Lehrerinnen und Lehrern Anregungen und Beispiele für die Gestaltung eines lebendigen Mathematikunterrichts geben.

Themen der Ausstellung:

Alles was zählt – und mehr Zahlen: Eigenschaften und Muster

Das hängt ganz davon ab! Funktionen in der Mathematik

Ganz genau oder ungefähr? Messen, Schätzen, Optimieren

Alle Angaben ohne Gewähr – Zufall und Wahrscheinlichkeit

Musterhaft und formvollendet: Symmetrie, Flächen und Körper…

„quod erat demonstrandum“ oder „was zu beweisen war“ – Beweise in der Mathematik

Alles nur ein Spiel? Das Spielerische in der Mathematik

Eine Ausstellung des Instituts für Mathematik
der Johannes Gutenberg Universität Mainz

11. Oktober bis 13. November 2015
Illust_ratio – Ausstellung mit Arbeiten von Studierenden

Das künstlerische Kooperationsprojekt des Kunstvereins mit Kultur123 Stadt Rüsselsheim lädt im Oktober 2015 wieder 12 junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Illustration/Zeichnung nach Rüsselsheim ein. Eine Woche lang arbeiten die Studierenden illustrativ zu einem Thema, das die Stadt und die Region bewegt. Atelier für die Produktion und Ausstellungsort ist das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim. Beim 4. Workshop sind die Kunsthochschulen Münster mit Prof. Felix Scheinberger, die Universität der Künste Berlin mit Prof. Henning Wagenbreth und die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig mit Prof. Thomas Matthäus Müller Projektpartner.

Im Anschluss an den Workshop stellen die Studierenden eine Ausstellung zusammen – und es wird der 4. Rüsselsheimer Ilustrator_innenpreises für Nachwuchskünstler_innen vergeben.

Erstmalig wird in diesem Jahr auch ein Sonderpreis der Partnerstadt Evreux ausgelobt. Dieser Sonderpreis ist mit dem Gestaltungsauftrag für ein Plakat zur jährlich in Evreux stattfindenden Kinderbuchmesse verbunden.

27. Januar bis 20. April 2015
Legalisierter Raub – Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Gesetzen und Verordnungen, die ab 1933 auf die Ausplünderung jüdischer Bürger zielten. Sie stellt die Beamten der Finanzbehörden vor, die die Gesetze in Kooperation mit weiteren Ämtern und Institutionen umsetzten; und sie erzählt von denen, die Opfer dieser Maßnahmen wurden. Die Ausstellung zeigt, wie das „Deutsche Reich“ sowohl an denen verdiente, die in die Emigration getrieben wurden, wie an jenen, die blieben. Nach den Deportationen kam es überall zu öffentlich angekündigten Auktionen aus „jüdischem Besitz“: Tischwäsche, Möbel, Kinderspielzeug, Geschirr, Lebensmittel wechselten die Besitzer

23. November 2014 bis 18. Januar 2015
Kaum Schatten
Malerei von Jan Dörre

Der Kunstverein Rüsselsheim zeigt eine große Auswahl aktueller Arbeiten von Jan Dörre aus den letzten Jahren.

In Jan Dörres Bildern, die, konkret in der Form, intellektuelle Diszipliniertheit und formale Strenge vereinen, liegt die Ahnung eines Geheimnisses. In dem Schweigen, das darauf herrscht. In jener Regungslosigkeit, die eine Regungslosigkeit kurz vor der Bewegung scheint. Es ist eine Malerei die das Allegorische zelebriert und zugleich negiert. Eine Malerei des wahrlich schönen Scheins, eine kleine und unaufdringliche Feier des Verrätselten. Dörres Sujets sind wie gesammelte Fundstücke, die, aufs Neue verfügt, etwas von der eigentümlichen Irritation eines Deja vu und etwas von einer kühlen Fata Morgana kristalliner Klarheit in sich tragen.

Jan Dörre (* 1967) hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Professor Sighard Gille studiert. Dörre lebt und arbeitet in Leipzig. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten.

Vernissage, Samstag, 22. 11. 2014, 19 Uhr

Die interessierte Öffentlichkeit ist hierzu herzlich eingeladen.

Werkeinführung, Brigitte Bösken-Grimm, Kunstverein Rüsselsheim

11. Oktober 2014 bis 9. November 2014
Illust_ratio 5

Der Kunstverein Rüsselsheim und Kultur123 zeigen im Verbund mit dem Stadt- und Industriemuseum Werke der Illustratorin Nora Krug, New York

Vernissage, 10.10. 2014, 19 Uhr
Die Künstlerin ist anwesend.
Werkeinführung: Prof. Felix Scheinberger, Kunsthochschule Münster

Nora Krug ist eine Autorin und Illustratorin deren Arbeiten unter anderem in der New York Times, der Monde Diplomatique, dem Guardian sowie in Sammelbändern von Carlsen, Chronicle Books und Houghton Mifflin Harcourt erschienen. Ihre Graphic Novel Red Riding Hood Redux und das Künstlerbuch Shadow Atlas sind Teil der Sammlung der Library of Congress in Washington D.C., und ihre Animationen wurden für das Sundance Film Festival in Utah ausgewählt. Krugs Bildergeschichten wurden mit drei Goldmedaillen der Society of Illustrators und einem Silver Cube des New York Art Director Clubs ausgezeichnet, und ihre illustrierte Kurzbiografie Kamikaze wurde für Houghton Mifflins literarische Bände Best American Comics und Best American Non-Required Reading ausgewählt. Krug gewann Stipendien der Guggenheim Foundation, der Maurice Sendak Foundation, der Pollock-Krasner Foundation, der Fulbright Kommission und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Sie erlangte einen Bachelor of Arts (honours) von dem von Paul McCartney gegründeten Liverpool Institute for Performing Arts, ein Diplom in Kommunikationsdesign von der Universität der Künste Berlin und einen Master in Illustration as a Visual Essay an der School of Visual Arts in New York City. Krug ist Professorin an der Parsons The New School for Design in New York City.

www.nora-krug.com
www.kunstvereinruesselsheim.de
www.illust-ratio.de

23. August 2014 bis 21. September 2014
“Wo der Krieg den Atem anhielt”
Fotografische Wahrnehmungen im Hochbunker

Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen begann 1939 der Zweite Weltkrieg. Noch heute gibt der Hochbunker, ein Koloss aus Beton auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände, Zeugnis einer Kriegsführung, die kaum zwischen militärischen und zivielen Angriffszielen unterschied. Lange Treppenaufgänge in die unterschiedlichen Etagen, Wachstuben und Toilettenanlagen sowie die gut erhaltene Belüftungsmaschinerie erzeugen noch heute ein klammes Gefühl. Konfrontiert mit der Geschichte dieses Bauwerks setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Dunkeln mit der Monstrosität und Einsamkeit in den Räumen auseinander, spürten den Ängsten der Schutzsuchenden nach. Entstanden sind Fotografien, die emotional berühren und innehalten lassen.

29. März 2014 bis 22. Juni 2014
Papier la Papp – geschöpft, gedruckt, gelesen
Die Welt des Papiers für Kinder und Jugendliche ab 4 Jahren

Man kann es reißen, lochen, schneiden, falten, kleben, knüllen, beschreiben und bemalen. Man kann es bedrucken, damit bezahlen und werben, es als Brief versenden und Wände damit bekleben. Papier ist in unserem Alltag allgegenwärtig – trotz PC, Handy, Festplatte und Cloud. Mit Lust, Neugier und Phantasie kann es in einer Ausstellung im Stadt- und Industriemuseum neu entdeckt werden. Dabei wird die Vielseitigkeit des Materials „Papier“ für Kinder und Jugendliche erfahrbar. Spielerisch vermittelt die Ausstellung Wissen rund um die Geschichte, Gegenwart und die Zukunft des Papiers.

Eine Ausstellung des Kinder- und Jugendmuseum München.

Die Rüsseltiere on tour
Geheimnisvoll, bunt, peppig, witzig und absolut einmalig: im Juli präsentierte das Museum die Rüsseltiere, die von Schülerinnen und Schülern der Grundschule Innenstadt in der Ausstellung „Papier la Papp“ zum Leben erweckt worden waren. Jetzt sind die Rüsseltiere erst einmal on tour und besuchen Ihre Schöpfer in der Schule, nach einer Stipvisite im Rathaus sollen sie dann zum Ende des Jahres wieder zu uns zurück kehren. Und dann soll es im Museum weiter gehen mit den Langnasen und einen weiteren Projekt der „MuseobilBOX“ des Bundesverbands für Museumspädagogik. Einstweilen hier ein paar Rüsseltier-Impressionen …

8. Februar 2014 bis 28. Februar 2014
Fotoausstellung Rüsselsheimer Nachkriegsarchitektur

Die Ästhetik der Nachkriegsarchitektur mit ihrer Vision von Modernität in Rüsselsheim erschließt sich oft erst auf den zweiten Blick. Mit der Kamera haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Foto-Workshops im Frühjahr 2013 den Gebäuden im „Dienstleistungsgürtel“ genähert. Vorausgegangen war eine historische Fotorecherche im Stadtarchiv und eine subjektive Bestandsaufnahme. Die dabei entstandenen Fotoarbeiten präsentiert die Gruppe nun im 1. OG des Nordflügels des Rüsselsheimer Museums. Großformatige Fotos offenbaren einen sehr persönlichen Blick auf eine heute oft als schäbig verunglimpfte Baukultur, die dennoch markante städtebauliche Akzente gesetzt hat.

Am Freitag, den 7. Februar 2014 findet um 19 Uhr eine Vernissage zur Ausstellung statt.

24. November 2013 bis 19. Januar 2014
Gerlinde Zantis, “dortzulande”, Zeichnungen

Die Aachener Künstlerin Gerline Zantis (1963) beschäftigt sich seit mehr als zwanzig Jahren ausschließlich der Zeichnung. Die fast fotorealistischen Landschaften, auf Papier mit Buntstift und Pastell gezeichnet, ziehen den Betrachter in die Tiefe des Bildes hinein. Es sind Groß- und kleinformatige Arbeiten, meisterhaft geschaffen, die das Staunen des Besuchers erwecken und die im Herbst/Winter 2013/14 unter dem Titel “dortzulande” in Rüsselsheim zu senen sind.

Gelinde Zantis ist fasziniert von Mondlicht, vom Zwielicht und der Dämmerung. Das langsame Verblassen der Farben und die Auflösung aller Konturen ziehen sie immer wieder in ihren Bann und lassen wundervolle, atmosphärisch dichte Zeichnungen entstehen.

Eine Ausstellung von
Kunstverein Ruesselsheim

11. Juni 2010 bis 06. Oktober 2013
„Wo bleibt die Arbeit?“
Eine Ausstellung rund um die Fabrik

Buchstäblich rund um das riesige Areal des Opelwerks im Modellformat dreht sich diese Sonderausstellung des Stadt- und Industriemuseums und dabei zugleich um das Thema Arbeit. Wie hat sie sich verändert, seit der Wandergeselle Adam Opel von seiner Reise aus Paris zurückkam?
Vor etwa 150 Jahre erreichte die industrielle Revolution Rüsselsheim. Unablässig wandelten sich seitdem die Bedingungen, unter denen Nähmaschinen, Fahrräder, Autos und Konsumgüter in Friedenszeiten, aber auch Kriegsgerät für die Rüstung des nationalsozialistischen Deutschland entstanden.
Während die Produktion enorm anwuchs, wurde die Arbeit im Werk zunehmend „unsichtbar“. Die neueste Entwicklung beschreitet den Weg zur „schlanken Produktion“. In weiten Teilen der „Fabrik auf Diät“ heißt es nun „Nachmieter gesucht“. Aus dem historischen Zentrum der Automobilfabrik soll das neue Herz der Rüsselsheimer Innenstadt werden.
Das Stadt- und Industriemuseum zeichnet in seiner Ausstellung die Entwicklung von der Werkstatt zur Fabrikstadt und schließlich zur „Neuen Fabrik“ nach.

Die Sonderausstellung ersetzt bis zur Neueröffnung des Südflügels die Abteilung zur Geschichte der Industrialisierung bis zum Ende des zweiten Weltkriegs.

15. Mai bis 7. Juli 2013
SeifenblasenTräume
Riesenblasen, Schillerfarben, Seifendächer

Bunt schillernd, winzig klein oder riesengroß – und „blubb“: verschwunden. Seifenblasen sind geheimnisvoll schön und physikalisch hochkompliziert. Die Ausstellung SeifenblasenTräume im kleinen Hof der Rüsselsheimer Festung ist eine Erlebnisausstellung für Kinder, Jugendliche und Familien. Sie zeigt Seifenblasen in allen Größen und Varianten: faszinierend, unterhaltsam, spannend und lehrreich zugleich. An verschiedenen Ausstellungsstationen können kleine und große Besucher das Phänomen Seifenblasen entdecken und sich damit spielerisch auseinander setzen.

SeifenblasenTräume bis zum 28. Juli 2013 verlängert!!!

Auf Grund der großen Nachfrage, wird die Mitmachausstellung SeifenblasenTräume rund um die flüchtigen Seifen-Gebilde verlängert. Noch bis einschließlich 28. Juli lässt sich im kleinen Festungshof auf spielerische Art und Weise unter anderem herausfinden, warum Seifenblasen platzen, woher ihre Farben kommen und warum sie beim Bau des Münchner Olympiastadions hilfreich waren. Dann aber muss die Ausstellung im kleinen Festungshof endgültig schließen.

1. Juli 2012 bis Ende 2012
Was geht?
Die große Mitmachausstellung übers Fortbewegen und Vorankommen

Im frisch sanierten Südflügel der Rüsselsheimer Festung entfaltet sich eine Landschaft, in der alles ums Vorankommen geht. Luft- und Wasserfahrzeuge, die eigenen Füße, Räder, Raumfahrt und Schienenfahrzeuge – alle Aspekte des Mobilseins werden untersucht. Jedes Fortbewegungsmittel steckt voller Ideen und Erfindungen und hat eine lange Geschichte. In der Ausstellung erforschen Kinder und Jugendliche selbsttätig die Möglichkeiten der Mobilität und beschäftigen sich mit physikalischen, chemischen, mathematischen und kulturellen Aspekten jeder Fortbewegungsart.

Der Weg durch die Ausstellung führt an mehr als 50 Mitmachstationen vorbei, an denen Kinder, Jugendliche und natürlich auch die Erwachsenen selbst aktiv werden können. In den Werkstätten und Labors lässt sich nach Herzenslust tüfteln und forschen. Es dauert nicht lang und die selbst gebauten Raketen gehen an den Start, eigene Schuhe werden erfunden, selbst konstruierte Schiffe fahren um die Wette und kleine Motoren bewegen immer neue Förderbandsysteme.

Eine Austellung des KindermuseumsFRida und freD in Graz.
Wir danken herzlich für die Förderung
Ein Dank gilt auch unseren weiteren Partnern

Sowie unserem Medienpartner







4. November – 8. Dezember 2012
illust_ratio 4 mit Thomas Fuchs – Illustrator, Designer, Künstler

Nach Anke Feuchtenberger, Bengt Fosshag, ATAK und 18 Illustratorinnen und Illustratoren der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wurde in diesem Jahr Thomas Fuchs eingeladen, seine Arbeiten in Rüsselsheim im Rahmen der Reihe illust_ratio zu zeigen. Dies ist nach “Making Of – Illustratoren in die Karten schauen” die zweite Ausstellung aus der beliebten Reihe, die nach mehreren Jahren in der Halle A1 auf dem Opel-Altwerksareal zwischenzeitlich im Stadt- und Industriemuseum ihre Heimat gefunden hat.

Thomas Fuchs arbeitet u.a. für die New York Times, den New Yorker, Time Magazine, das Wall Street Journal, das Rolling Stone. In Deutschland erscheinen seine Illustrationen in der Wirtschaftswoche, dem Stern, dem Spiegel, dem Süddeutsche Magazin sowie der FAS. Seine Arbeiten wurden ausgezeichnet von der Society of Illustrators, American Illustration, Communication Arts, Art Directors Club in Deutschland und New York. illust_ratio 4 zeigt eine große Auswahl seiner Werke aus dem Bereich der angewandten Illustration. Neben einer Anzahl von Drucken aus digitalen Vorlagen werden auch gemalte und gezeichnete Originale zu sehen sein.
Thomas Fuchs Bilder sind Illustrationen im besten Sinne, denn als Bilder in Magazinen und Tageszeitungen begleiten sie Texte, um diese zu beleuchten – und doch leisten sie weit mehr als Texte zu erklären. Seine Bilder erweitern die Bedeutung und schaffen neue Perspektiven, sie erweitern den Blick.

Vernissage:
3. November 2012, 19 Uhr,
Es spricht: Prof. Dr. Karen Joisten, 1. Vorsitzende Kunstverein Rüsselsheim.
Der Künstler ist an diesem Abend anwesend und im Gespräch mit dem Kunstkritiker und Fernsehjournalisten Rudolf Schmitz vom Hessischen Rundfunk.


Eine Ausstellung von

Kultur123 RuesselsheimKunstverein Ruesselsheim



15. – 20. Mai 2011
Angekommen in der Erinnerung?
Migration im öffentlichen Gedächtnis

Der internationale Museumstag 2011 thematisierte Museen als das Gedächtnis unseres Gemeinwesens. Das Stadt- und Industriemuseum fragte aus diesem Anlass, wie die Wanderungen der Einwohnerinnen und Einwohner mit ausländischen Wurzeln im städtischen Gedächtnis stärker verankert werden können.

So entstand eine Werkstattausstellung, in der Fotos und Objekte vom Her- und Ankommen in Rüsselsheim erzählten und die in Familien und Vereinen bewahrt wurden. Trachten oder ein Radio aus dem Opel-Wohnheim erzählten von Heimatverbundenheit und Heimweh, Fußballschuhe und ein Stift aus einer Anwaltskanzlei von Erfolgen und Dazugehören.